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Klappentext

Dieses Buch gibt Antworten auf scheinbar selbstverständliche und in Wirklichkeit doch komplizierte Fragen nach Aufgabe, Zweck und kulturhistorischer Bedeutung des Kalenders bei den verschiedenen Völkern und Kulturen in Vergangenheit und Gegenwart. Es beschäftigt sich darüber hinaus mit den Vorschlägen und Ansätzen zur Verbesserung unseres heutigen Kalenders.

Eingehende Untersuchungen führen dabei zu der Erkenntnis, daß dieses Maß für die Zeit sich ganz wesentlich von den Maßen anderer Größen wie Länge, Gewicht oder Kraft unterscheidet. Aus religiösen Gründen kann unser Kalender auch nicht wie diese einem metrischen oder rationalen System unterworfen werden. Das Buch zeigt die Schwierigkeiten auf, die sich einer solchen Reform entgegenstellen. Es beweist aber auch, daß sie kommen muß und wird .

Das erstrebenswerte Ziel wäre dabei ein Kalender, der jedes Jahr mit dem gleichen Wochentag beginnt. Als Voraussetzung für einen in jedem Jahr gleichen Kalender müßte allerdings auch das Osterdatum festgelegt werden, dessen eigentlicher Ursprung hier eine ganz natürliche Erklärung findet.

Alte und neue Reformversuche werden gleichermaßen vorgestellt und erläutert. Für das 20. Jahrhundert geben dabei die erstmals ins Deutsche übertragenen Protokolle des Völkerbundes und der Vereinten Nationen einen Einblick in die weltweiten, viel zu wenig bekannten Bemühungen der Reformer.

Aus der Fülle des hier zusammengetragenen und untersuchten Materials wird deutlich, daß es sich beim Kalender um weit mehr handelt als nur um ein Instrument zur Einteilung des Jahres, nämlich um einen wichtigen Spiegel menschlicher Kultur.

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