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Unterschiedliche Problemlösungen

Diesen Problemen versuchten die Kalendermacher auf verschiedenste Weise beizukommen.

  • Die Sumerer, Babylonier, Orientalen, Araber, Muslime und Juden hielten sich an den Mondkalender mit der Folge völlig unterschiedlicher Jahreslängen, die zwischen 353 und 385 Tagen liegen,- eine unpraktische und problematische Sache. Die Folge ist beim Mondjahr, daß der kalendarische Frühlingsanfang, der 21. März, der für die Landwirtschaft so wichtig ist, nicht mehr mit dem tatsächlichen Frühlingsbeginn zusammenfällt
  • Die Griechen rechneten in jeder Provinz nach einem anderen Kalender.
  • Die Inder hatten noch 1953 über 30 verschiedene Kalender.
  • Die Chinesen verwendeten eine sehr perfekte, für uns aber abenteuerliche Kalenderregelung.
  • Den genauesten und originellsten Sonnenkalender besaßen die Mayas.

    Die rechtsstehende Abbildung zeigt die

    "Lange Zählung" der Mayas.

     Zwei Kalender griffen wie Zahnräder ineinander:

    • Der Ritual-Kalender tzolkin mit 13x20=260 Tagen und der
    • zivile Kalender haab mit 19x20+5=365,242198 Tagen.

    Das entspricht einer Abweichung von 7 Sekunden pro Jahr!

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