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Herkunft unseres Kalenders

Die Römer hatten zur Reform Cäsars einen Kalender, der recht genau war. Über die Jahrhunderte aber verursachte die Aufsummierung des Fehlers von ca. einem Viertel-Tag pro Jahr eine deutliche Verschiebung der Zeitrechnung. Das Frühlingsfest fand gelegentlich im Herbst statt.

Cäsar war als Pontifex Maximus für die Ausrufung der ”calenden" zuständig, - von diesen ”calenden" kommt ja das Wort ”Kalender!" - , er war also Fachmann für Kalender und wußte von einer gescheiterten Kalender-Reform in Ägypten.

Im Jahr 238 v.Chr. hatte der ägyptische König Ptolemäus III Euergetes das

Dekret von Canopus

erlassen, das die Schaltung eines Tages alle 4 Jahre vorschrieb.

Diese Kalenderschaltung übernahm Julius Cäsar im Jahr 46 v. Chr.

Mit diesem - später nach ihm benannten -

Julianischen Kalender

ließ sich leben.

Trotzdem, über einen längeren Zeitraum ergab sich noch immer die unerwünschte Verschiebung des Frühjahresbeginns, weil das Jahr 11 Minuten und 14 Sekunden zu lang war.

Das Julianische Jahr dauerte 365,2500 statt 365,2422 Tage.

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